Dirk Vorderstraße bietet demnächst Luftbildfotografie / Drohnenfotografie an

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Foto: Luftbild Hamm/Bockum-Hövel, Urheber: Dirk Vorderstraße, Lizenz: CC BY 3.0

In den letzten Tagen habe ich die ersten Weichen für ein zukünftiges neues Projekt bzw. Angebot gestellt: die Drohnenfotografie. Drohnen bzw. Multikopter bieten die Möglichkeit der kostengünstigen Erstellung von Luftbildern bzw. Videos aus bis zu 100m Höhe. Mit Sondergenehmigungen sind auch größere Höhen möglich. Die offizielle, gewerbliche Aufstiegserlaubnis für Fotografen im Regierungsbezirk Arnsberg erteilt die Bezirksregierung Münster. Diese ist dann allerdings nur für NRW gültig und wird nur mit nachgewiesener, gewerblicher Haftpflichtversicherung für Drohnenflüge erteilt. Die Angebote und Fotos werden voraussichtlich über https://www.dirk-vorderstrasse-drohnenfotografie.de/ bzw. https://www.drohnenfotografie-hamm.de gehostet. Ich werde weiter berichten.

Die Fotodiebe der BILD-Zeitung

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Foto: Abmahnung, Urheber: Dirk Vorderstraße, Lizenz: CC BY 3.0

So langsam verstehe ich auch, warum einige Konzert- oder Comedy-Veranstalter im Vorfeld eine zumindest mündliche Bestätigung verlagen, dass keine meiner geschossenen Fotos an die Boulevard-Zeitung mit den vier großen Buchstaben verkauft werden. Nicht nur der Ruf ist entscheident!

Doch was tut man, wenn man offiziell keine Fotos bekommt? Und selbst keine machen kann oder gemacht hat? Bei anderen klauen.

So geschehen beim FC-Köln-Fanclub „Rote Böcke“! Es handelte sich um ein Foto eines Banners im Stadion, welches mit einem Smiley endete – welches also scheinbar erst einmal nicht ganz ernst zu nehmen war. Also: zack das Foto zugeschnitten, Smiley weg –  so passt dass Foto besser zur Titel-Story.

Der Fanclub ging – vermutlich im Gegensatz zu vielen anderen von Foto-Diebstahl betroffenen – mit entsprechender anwaltlicher Hilfe gegen die Veröffentlichung vor. Mit Erfolg wie sich zeigte, Unterlassungserklärung und Schadensersatz folgten.

Ich kann weiter nur jedem (Fotografen) empfehlen, gegen Foto- und Content-Diebstahl entsprechend juristisch vorzugehen. Schließlich sind Fotografen-Webseiten kein Selbstbedienungsladen.

Abmahnung für Dirk Vorderstraße – ich wurde abgemahnt [Update]

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Foto: Abmahnung, Urheber: Dirk Vorderstraße, Lizenz: CC BY 3.0

Anfang März wurde ich abgemahnt. Dazu gibt es nun gute Neuigkeiten und ich bin meinen treuen Lesern ein Update schuldig.

Der Anwalt des Anwalts scheint mittlerweile zu schweigen, denn der ach so gebetroffene Anwalt selbst hat sich nun höchstpersönlich erbarmt, die aus meiner Sicht völlig unberechtigte Abmahnung zurückzuziehen.

Da frage ich mich, woher dieser Sinneswandel des nach meiner Erfahrung zu jeder Schandtat bereiten Anwalts kommt?! Kalte Füße aufgrund meiner Schutzschrift bekommen? Einstweilige Verfügung beantragt und nicht erhalten? Vielleicht auch nur endlich ein klarer Kopf!

Fotografen-Schuhe

Boots-Schuhe
Boots-Schuhe

Fotografen sind viel unterwegs, viel zu Fuß. Bequemes Schuhwerk: besonders wichtig! Heute möchte ich mal eine Lanze für adidas brechen. Gefühlt seit 20 Jahren habe ich keine Schuhe dieser Marke mehr getragen. Bis ich den Tipp bekam: Boots-Schuhe kaufen! Boots-Schuhe? Genau, gemacht für mit ohne Socken, mit besonderer Belüftung und mit Löchern in der Sohle.

Wozu das alles? Nunja, wer zum Beispiel viel bei hohen Temperaturen und am Strand und am Wasser unterwegs ist, wird diese Schuhe lieben. Denn die Gretchenfrage ist gerade am Strand: Schuhe an oder Schuhe aus? Eine Typfrage. Mit meinen Bootsschuhen heißt es jetzt: Schuhe immer an. Sand bleibt so gut wie nicht im Schuh und am Fuß, und Wasser läuft auch direkt wieder ab. Dazu auch noch nach einer zehnstündigen Foto-Tagestour saubequem und waschmaschinenfest. Das zweite Paar wird sicher folgen.

Ich hätte sie denn doch gerne mal vorher anprobiert und auch begutachtet – statt Internet-Bestellung mit zwei oder drei verschiendenen Größen und vorprogrammmierter Rücksendung: Leider habe ich sie nicht im lokalen Einzelhandel bekommen. Drei Sportgeschäfte, drei Mal Niete – obwohl selbst ein reines Sport-Schuh-Geschäft dabei war. „Nein, haben wir nicht.“, „Nein, auch nicht von anderen Marken!“, „Und nein, bestellen können wir außerhalb unseres Kataloges und unseres Großeinkaufs leider nicht!“ Schade! Somit blieb leider nur wieder der Weg über den üblichen Großversender.

Dortmunder Volksbank deaktiviert meine EC-Karte

Geldautomat - EC-Karte ungültig
Geldautomat – EC-Karte ungültig
Alle ein bis zwei Jahre ist es soweit, es muss eine neue EC-Karte her. Nicht, weil ich sie regelmäßig verliere. Nein, meine EC-Karte ist in Dauerbenutzung. Wo immer möglich, zahle ich mit ihr. Somit löst sie sich nach einiger Zeit in ihre Bestandteile auf, die Schutzfolie reißt ein, Magnetstreifen oder Chip funktionieren nicht mehr.

Also: am letzten Donnerstag hin zu meiner Hausbank seit fast 20 Jahren – der Dortmunder Volksbank, früher Volksbank Hamm – und eine neue EC-Karte bestellt. Am heutigen Samstag dann der Super-Gau: beim Einkaufen wird die Karte nicht akzeptiert, später am Automaten der freundliche Hinweis: Ihre Karte ist ungültig! Die neue ist natürlich noch nicht da, die 20 EUR dafür sind aber schon zur Abbuchung am Montag angekündigt.

Recht herzliche Dank für dieses angenehme Wochenende, liebe Volksbank. Ich habe meine Karte nicht verloren, nein, sie musste nicht deaktivert werden. Es hätte mich schon stutzig machen müssen, dass ihre Mitarbeiterin nicht wusste, was die neue Karte kostet, und auch nicht, ob sie automatisch – wie die alte, aktuelle Karte – für Privat- und Geschäftskonten freigeschaltet wird und so weiter und so fort. War sicher das erste Mal, dass jemand ne neue EC-Karte bestellt hat.

Ach und noch ein Tipp: Geldabheben mit VISA kostet an euren Geldautomaten Gebühren. Egal. VISA-Karte rein, PIN eingeben. PIN? Für eure VISA-Karten gebt ihr keine PINs aus. Nochmals dankeschön.

Abmahnung für Dirk Vorderstraße – ich wurde abgemahnt

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Foto: Abmahnung, Urheber: Dirk Vorderstraße, Lizenz: CC BY 3.0

Momentan ist etwas stiller in meinem Blog. Das liegt zum einen am Nachwuchs in der Familie, zum anderen arbeite ich gerade verstärkt am kompletten Redesign und Neuaufritt des Fotopools.

Doch heute erwartete mein Fax-Gerät Böses. Eine Abmahnung. Eines Anwalts für einen Anwalt. Ich hätte eine unwahre Tatsachenbehauptung in diesem Blog aufgestellt, Rufschädigung, üble Nachrede, bla bla bla.

Bla, bla, bla? Ich nehme die Abmahnung nicht auf die leichte Schulter. Jede Abmahnung sollte ernst genommen werden. Doch halt: wie kann ich unwahre Tatsachenbehauptungen aufstellen und übel nachreden, wenn die Person gar nicht namentlich genannt oder sonstwie erkennbar gemacht wurde? Und erst recht gar nicht gemeint war. Und vermutlich ist sie auch nicht mit Sonderwissen erkennbar.

Allein schon aufgrund von formalen Schwächen wie den Datumsangaben in der Abmahnung sollte ich sie eigentlich links lassen. Kurzfristig habe ich mich allerdings dazu entschlossen, mit einer minimalen, aufklärenden einseitigen Schutzschrift darauf zu reagieren,  um eine Einstweilige Verfügung zu verhindern. Denn Schutzschriften können seit 2016 endlich zentral für alle Gerichte hinterlegt werden und müssen nicht aufgrund des sogenannten fliegenden Gerichtsstands bei Internetdelikten bei allen infrage kommenden Gerichten eingereicht werden. Man weiß ja nie, wie ein Gericht möglicherweise auf einen Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung reagiert. Das weiß ich selbst aus leidiger Erfahrung.

Fazit: Manche Leute wünschen sich einfach nur gerne Aufmerksamkeit. Dass man über sie gar nicht (mehr) spricht, merken sie scheinbar selbst nicht.

Ahlbeck, Usedom

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Foto: Ostseebad Ahlbeck auf Usedom, Urheber: Dirk Vorderstraße, Lizenz: CC BY 3.0

Anfragen für Hochzeitsfotos erhalte ich häufig, jedoch sind die Buchungsanfragen in aller Regel aus der unmittelbaren Umgebung von Hamm. Heute konnte ich mich allerdings über eine Anfrage für die schöne Ostseeinsel Usedom freuen. Leider wird die Flugstrecke Dortmund – Heringsdorf (Usedom) erst ab Ende April 2016 wieder zur Saison bedient, so dass auf jeden Fall eine Übernachtung nötig sein würde. Will heißen: 1300km mit dem Auto. Einmal Paris und zurück.

Hallo, Herr Vorderstrasse,

würden Sie für uns Fotos machen auf unserer Hochzeit am 2.4.16, […] Uhr, Seebrücke Ahlbeck ? Etwa […]. Was kostet das ?
VG

Ines […]

Nun ja – ich hoffe, meine Anwort mit Reisekostenberechnung schreckt nicht zu sehr ab:

Hallo Frau […],

vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage. Das Wichtigste vorab: am 2. April hätte ich für Sie Zeit. Für die […] Hochzeitsfotos würde ich Ihnen […] EUR berechnen. Hinzu kämen allerdings ca. […] EUR an Reisekosten für die Anreise (ca. 1300km insgesamt) mit einer Übernachtung. Über eine Buchung würde ich mich freuen. Bei weiteren Fragen rufen Sie mich doch gerne an.

Mit freundlichen Grüßen,
Dirk Vorderstraße

Wer gegen das Urheberrecht verstößt …

Hamm aus der Luft
Foto: Hamm aus der Luft, Urheber: Dirk Vorderstraße, Lizenz: CC BY 3.0

Da lese ich gerade bei einem Fotografenkollegen – spezialisiert auf Luftbilder – doch Folgendes im Impressum:

Die Urheberrechte Dritter werden ebenfalls beachtet, insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir die entsprechenden Inhalte umgehend entfernen.

Diesen ersten Absatz dürfte jeder kennen, möchte man doch tunlichst Abmahnungen vermeiden und auf eine nette E-Mail oder einen netten Brief, ganz ohne Anwalt, hoffen. Der zweite Absatz macht das Impressum aber nun wirklich interessant:

Wer gegen das Urheberrecht verstößt (z.B. die Inhalte unerlaubt auf die eigene Homepage kopiert), macht sich gem. § 106 ff Urhebergesetz strafbar. Er wird zudem kostenpflichtig abgemahnt und muss Schadensersatz leisten. Kopien von Inhalten können im Internet ohne großen Aufwand verfolgt werden.

Wird abgemahnt. Moment? Wird abgemahnt? Also was möchte mir der Kollege damit sagen? Bitte bitte bei eigenen Rechtsverletzungen einen kleinen Hinweis geben. Aber klaust du stattdessen meine eigenen Inhalte (vermutlich Fotos), dann wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen, du wirst auf jeden Fall abgemahnt – und wohl auch angezeigt. Klasse Sache. Fast so gut wie Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt 🙂 . Und auch das Urhebergesetz ist mir neu, vielleicht meinte er das Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz).

Creative-Commons-Fotos in Microsofts Office-Paketen

Eines vorweg: ich selbst nutze Microsofts Office-Pakete schon lange nicht mehr, stattdessen setze ich auf das kostenfreie LibreOffice. Daher ist eine neue Funktion bzw. Entwicklung von Microsoft scheinbar an mir vorbeigegangen: die Funktion Onlinegrafiken.

Früher – man denke an Office 97 und Zeiten ohne Internet-Verbindung – war die Clip-Art-Galerie im Office-Paket von Microsoft eine tolle Sache. Jeder kannte die niedlichen Grafiken, die fast jede Präsentation oder jeden Flyer schmückten. Und die später dank endloser Wiederholungen auch jeden langweilten.

Onlinesuche nach Bildern oder ClipArt
Onlinesuche nach Bildern oder ClipArt

Mittlerweile bedient sich Microsoft seiner hauseigenen Bing-Suchmaschine, um Onlinegrafiken einzufügen. Und damit beginnen auch die rechtlichen Probleme. Schließlich hat Microsoft die Grafiken bzw. Bilder mit seiner Suchmaschine zwar indiziert, aber nicht selbst lizenziert. Microsoft schreibt dazu in der Office-Online-Hilfe:

Die Filter der Bing-Bildersuche basieren auf dem angesehenen Creative Commons-Lizenzsystem. Informationen zum besseren Verständnis der Lizenzierungsoptionen finden Sie unter Filtern von Bildern nach Lizenztyp. Denken Sie daran: Sie sind für die Einhaltung der Eigentumsrechte (einschließlich der Urheberrechte) anderer Personen verantwortlich.

Office Word 2013 - Onlinegrafiken einfügen
Office Word 2013 – Onlinegrafiken einfügen

Auch im Office-Produkt selbst, egal ob Word oder auch Powerpoint, warnt Microsoft vor dem Einfügen quasi, dass man sich im Vorfeld über die Lizenzbedingungen informieren muss – wie sonst bei jeder anderen Fotoverwendung natürlich auch. Sie kennen das Stichwort: Rechtekette. Der Hinweis ist sehr eindeutig platziert und nicht zu überlesen:

Die Suchergebnisse enthalten Bildmaterial, das unter Creative Commons lizenziert ist. Lesen Sie die spezifische Lizenz für jedes Bild, das Sie verwenden möchten, um sicherzustellen, dass Sie die dargelegten Bedingungen erfüllen können.

Leider werden die Fotos oder Grafiken ohne weitere Hinweise in die Dokumente eingefügt. So ist zum Beispiel die Quell-URL später nicht mehr erkennbar. Die notwendingen Lizenzangaben und die Urheberkennzeichnung müssen (!) zusätzlich manuell vorgenommen werden.

Weihnachtspost = Weihnachtsgeld

Weihnachtspost
Weihnachtspost

Heute erhielt ich erfreuliche Weihnachtspost. Erfreulich deshalb, weil ich endlich zahlen durfte. Moment. Ja, richtig gelesen. Aber der Reihe nach.

Amtsgericht Bochum: Creative-Commons-Fotos haben einen Wert titelte ich vor einiger Zeit. In einem von mir angestrengten Rechtsstreit vor dem Amtsgericht Bochum gegen eine professionelle Tierzüchterin ging es um mein Feuerwerksfoto, welches sie zum Jahreswechsel 2014/2015 rechtswidrig nutzte. Aufgrund eines Verfahrensfehlers Flüchtigkeitsfehlers von mir – ich bin schließlich Fotograf und kein Rechtsanwalt – musste ich aufgrund des Streitwerts und der Kosten-Quotelung einen nicht geringen Teil der gegnerischen Anwaltskosten selbst übernehmen. Somit waren die Kosten etwas höher als der mir zugesprochene Schadensersatz.

Soweit verstanden? Gut! Nun zum interessanteren Teil. Nach dem Kostenfestsetzungsbeschluss vom Amtsgericht Bochum Ende November wollte musste ich nun zügig mein Geld loswerden – schließlich ist dieser auch vollstreckbar. Also schrieb ich den allseits beliebten Rechtsanwalt der Gegenseite an, wohin ich denn überweisen soll. Mir war zwar seine Bankverbindung bekannt, allerdings wußte ich aus zuverlässiger Quelle, dass er aktuell seine Kanzlei seinen Wohnsitz nach Köln verlagert – da dachte ich: da wird sich vermutlich auch seine Bankverbindung ändern. Zudem lag mir bisher keine Information zur Geldempfangsvollmacht vor. Die Bankverbindung der Tierzüchterin hatte ich ebenfalls nicht.

Und was passierte trotz Einwurfeinschreiben? Nichts. Keine Antwort. Vermutlich war der gegnerische Anwalt noch mit seinem Umzug oder mit dem Kammergericht Berlin ausgelastet. Komisch, denn nach §11 Berufsordnung Rechtsanwälte (BORA) müsste er  ohne schuldhaftes Zögern handeln.

Der Mandant ist über alle für den Fortgang der Sache wesentlichen Vorgänge und Maßnahmen unverzüglich zu unterrichten. Ihm ist insbesondere von allen wesentlichen erhaltenen oder versandten Schriftstücken Kenntnis zu geben.

Da kommt mir wieder – wie ich bereits schrieb – die Frage des Richters während der Verhandlung in den Sinn:

Dass die Verhandlung – zum Unmut des vorsitzenden Richters – überhaupt angesetzt werden musste und auch noch gut eine Stunde dauerte, lag dann auch am gegnerischen Prozessbevollmächtigten, der sich dazu die Frage des Gerichts gefallen lassen musste, ob er denn diesen Prozess für sich führe oder im Sinne der Beklagten.

Nach rund 14 Tagen ohne Reaktion wurde es mir dann zu bunt – ich schrieb die Gegnerin direkt an. Schließlich gilt das anwaltliche Umgehungsverbot nach §12 BORA nicht für mich … Siehe da, ihre Bankverbindung teilte sie mir heute mit, Zinsen ausgerechnet, überwiesen. Frohe Weihnachten.